Truman-Show-Wahn Öl auf Leinwand 59 x 96 cm 2019
Truman-Show-Wahn:
Seit im Jahr 2008 im British Journal of Psychiatry Fälle beschrieben wurden, in denen Patienten überzeugt waren,
sie seien Hauptdarsteller einer Reality-Show, gibt es den „Truman-Show-Wahn“. Diese Menschen glauben, dass jedes ihrer Worte, jede Bewegung aufgezeichnet wird. Sie leben in dem Wahn, Darsteller einer Vollzeit TV-Show zu sein - wie im Film "Die Truman Show“, von Peter Weir aus dem Jahr 1998 und Jim Carrey in der Hauptrolle.
Damals
Öl auf Stickbild, 2019
40 × 40 cm
Werk und Song (You Are Andy Warhol) entstanden aus gegensätzlichen Reaktionen auf die Serie Copy & Paste. Einige sahen die Wiederverwertung von Gebrauchskunst als Pop Art Fortführung. Teils kam es zu persönlichen Zuschreibungen – bis Beschimpfung als „Nazi“ oder dem gegenteiligen „Kompliment“, ein deutscher Andy Warhol zu sein.
Das Spiel mit „deutschen Idyllen“ und mythologischen Motiven wie Siegfried dem Drachentöter erweist sich als ambivalent. Dabei stellt sich die Frage nach der Inflation von Begriffen – und von Bildern. Wie schnell lesen wir Bilder, laden sie auf oder vereinnahmen – wie stark bestimmen Erwartungen und Projektionen unsere Wahrnehmung?
Siegfried • Serie: Copy and Taste Recycling Remixes
Öl auf Karton 2019, 50 x 35 cm
Der Königssee ist ein weit verbreitetes Motiv der dekorativen Malerei – vielfach kopiert, leicht variiert, oft für den Weiterverkauf gedacht.
Die Klangcollage ist frei assoziiert. Sie setzt sich aus Fragmenten von Erinnerungen und digitalen Fundstücken zusammen.
Bildserie Non Fictional Acts, 2011 - 2016
Öl auf Leinwand, Formate 40 bis 200 Centimeter
Diese Werkgruppe bildet einen Gegenpol zu meinen naturbezogenen, sachlichen Arbeiten.
Statt Beobachtung stehen hier gesellschaftliche Dekonstruktion, Setzung und Fragmentierung im Vordergrund. Die Arbeiten sind freier, experimenteller, abstrakt oder bewusst banal.
Fiktion verstehe ich dabei nicht als Gegensatz zur Wirklichkeit, sondern als Filter: als Möglichkeit, gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Themen neu anzuordnen, miteinander zu verknüpfen und zu betrachten – als Methode der Erkenntnis.
Meine Werkzeuge sind Humor, Erzählung und Kontextualisierung, ebenso wie Bedeutung und Verschleierung.
„Jan Böttcher greift eine Form des narrativen Realismus auf, in der sich soziale Themen mit grotesken und fantastischen Elementen verbinden. Die Szenen erinnern an Rituale, in denen rätselhafte Objekte oder nichtmaterielle Erscheinungen in die moderne Realität eingefügt werden.“
— Marcel Fišer, 2016
„A confident and entertaining narrative, aware of its own exaggeration and ambiguity.“
— Pavel Vančát, 2013
Post-Pop-Hear`os • Die Postheroische Gesellschaft
Öl auf Stickbild 2019, 80 x 60 cm
Audio Samples:
Movie Scene - Spartacus (1960)
David Foster Wallace - This Is Water/Commencement Speech
Ronald Regan - Patriotic Speech
Jimi Hendrix - Machine Gun
Tamar Braxton - Love and War
Movie Scene - This Means War
Felix Mendelssohn - War March Of The Priests
Wetterstudie, 2015
Öl auf Karton 2019, 40 x 40 cm
Bildserie Non Fictional Acts, 2011 - 2016
Öl auf Leinwand, Formate 40 bis 200 Centimeter
Diese Werkgruppe bildet einen Gegenpol zu meinen naturbezogenen, sachlichen Arbeiten.
Statt Beobachtung stehen hier gesellschaftliche Dekonstruktion, Setzung und Fragmentierung im Vordergrund. Die Arbeiten sind freier, experimenteller, abstrakt oder bewusst banal.
Fiktion verstehe ich dabei nicht als Gegensatz zur Wirklichkeit, sondern als Filter: als Möglichkeit, gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Themen neu anzuordnen, miteinander zu verknüpfen und zu betrachten – als Methode der Erkenntnis.
Meine Werkzeuge sind Humor, Erzählung und Kontextualisierung, ebenso wie Bedeutung und Verschleierung.
„Jan Böttcher greift eine Form des narrativen Realismus auf, in der sich soziale Themen mit grotesken und fantastischen Elementen verbinden. Die Szenen erinnern an Rituale, in denen rätselhafte Objekte oder nichtmaterielle Erscheinungen in die moderne Realität eingefügt werden.“
— Marcel Fišer, 2016
„A confident and entertaining narrative, aware of its own exaggeration and ambiguity.“
— Pavel Vančát, 2013
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